Chorea Huntington

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Chorea-Huntington (häufig auch Huntington-Krankheit genannt) ist eine neurologisch-psychiatrische Erbkrankheit. Dabei wird ein Gendefekt vererbt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 – 80% zur Erkrankung führt. In den meisten Fällen beginnt die Erkrankung im 3. – 4. Lebensjahrzehnt, kann jedoch auch später ausbrechen. In selteneren Fällen können auch schon Kinder betroffen sein.

Neurologisch am auffälligsten sind die Bewegungs- oder auch choreatischen Störungen. Dabei kommt es zu unwillkürlichen Bewegungsabläufen mit dem Kopf, dem Rumpf, den Armen und Händen und den Beinen.

Das Sprach- und im weiteren Verlauf der Erkrankung auch das Schluckvermögen verschlechtert sich bis hin zum vollständigen Sprech- und Schluckunvermögen.Die Sehfähigkeit wird durch die Verschlechterung des Sehfeldes immer stärker beeinträchtigt, da die Steuerung des Augapfels und des Kopfes nicht mehr willentlich beeinflussbar sind.

Parallel, aber nicht unbedingt zeitlich synchron zu den neurologischen Störungen, finden auch psychische Veränderungen statt. Zu Beginn sind vielleicht nur leichte „Wesensveränderungen“ feststellbar, das Denken wird aber zunehmend ungeordneter bis hin zur völlig gestörten Wahrnehmung der Realität. Häufig zu beobachten ist auch eine große Diskrepanz zwischen ausgesprochenen Wünschen und deren praktischer Umsetzung. Diese Form der Antriebsstörung verstärkt sich auch zusehends im Verlaufe der Erkrankung.

Unabhängig vom Klinikaufenthalt zeichnet sich in den meisten Fällen sehr schnell ab, dass ohne die institutionelle Hilfe eine Versorgung des Erkrankten nicht möglich ist. Dazu bietet unsere Einrichtung verschiedene Wohnformen an.